Start FAQ - Häufige Fragen

PDF Drucken E-Mail

Nicht nur für einen Pfadi-Neuling sind die vielen Abkürzungen und Begriffe der Pfadi manchmal etwas verwirrend. Aus diesem Grund haben wir hier eine kleine Sammlung mit kurzen Erklärungen.
Sollte aus deiner Sicht etwas fehlen, dann schreib mir
.

Link zum Fotoalbum, Bilder sagen mehr als tausend Worte

A Alter
Um an Anlässe der 1. Stufe teilnehmen zu können, musst du mindestens in die 1. Klasse gehen.

Anmelden Haben wir dein Interesse geweckt und du möchtest in die Pfadi eintreten? Dann füll dieses Formular aus und lass es von deinen Eltern unterschreiben. Das ausgefüllte Formular gibst du dann deinem Leiter am nächsten Anlass ab.
APV Altpfadfinderverein
B Bi-Pi Kurzform für Lord Robert Stephenson Smyth Baden-Powell of Gilwell, Gründer der weltweiten Pfadibewegung. Er wurde am 22. Februar 1857 in London geboren. Anfangs des 20. Jahrhunderts erarbeitete Bi-Pi in seinen freien Stunden ein Erziehungsprogramm für die Jugend. 1907 führte er mit 20 Buben aus allen Bevölkerungskreisen ein Zeltlager durch und gründete damit die "Boyscouts". 1920 wurde Bi-Pi zum »Chief Scout of the World« ausgerufen. 1930 wurde seine Frau Olave »Chief Guide of the World«. Bis er sich in sein geliebtes Afrika zurück zog schrieb er eine menge Bücher und organisierte die unter anderem auch die ersten Welt-Jamborees. Er starb am 8. Januar 1941 im Alter von fast 84 Jahren in seinem Haus in Nyeri/Kenia.

Biwak Wenn die Pfadis biwakieren, heisst dies meistens, dass sie nicht in den grossen 8er- oder 10er- Gruppenzelten sondern mal eine Nacht in selbstgebauten Blachenzelten übernachten. Diese werden aus quadratischen Stoffblachen mit einer Kantenlänge von 1.65m geknüpft. Die verschiedenen Zeltkonstruktionen, die man aus Blachen herstellen kann, tragen Namen wie: Berliner, Sarg, Gotthardschlauch etc.
E Exer Fähigkeitenabzeichen im Bereich der Pfaditechnik. Der 1. und 2. Exer können innerhalb der Abteilung absolviert werden. Dazu werden die erforderlichen Kenntnisse gemeinsam in der Gruppe geübt, ungefähr 1 Mal pro Jahr kann eine Prüfung abgelegt werden. Der 3. Exer können die 15-jährigen in einem wöchentlichen Kurs (OP) bestreiten.

Ehrenamtlich Ein wichtiges Motto der Pfadi ist: Junge engagieren sich für Junge! Unser Team von Leiterinnen und Leitern ist zwischen 16 und 20 Jahren jung und engagiert sich nebst Schule und Arbeit freiwillig für die Pfadi. Wir bemühen uns qualitativ gute und zuverlässige Pfadianlässe durchzuführen, die Leitpersonen werden in kantonalen Leiterkursen ausgebildet und dennoch darf nicht vergessen werden, dass wir kein professionell geführtes ?Unternehmen? sind. Es kann also auch mal vorkommen, dass Informationen etwas knapp vor Anlässen bei Ihnen eintreffen oder dass sie unklar formuliert sind. Drücken Sie daher auch mal ein Auge zu, wenn nicht alles von Anfang an rund läuft, kommunizieren Sie aber unbedingt mit uns, wenn Vorfälle vermehrt auftreten sollten. Wir sind auf Ihre Rückmeldungen angewiesen, wenn wir an uns arbeiten wollen.
F Fähnli So nennen sich die Gruppen in einem Stamm. Die Fähnli werden von einem Venner und seinem Jungvenner geleitet. Regelmässig finden Fähnliübungen statt, an welchen sich nur das Fähnli und nicht der ganze Stamm trifft. Auch während den Lagern der 2. Stufe findet meistens ein Hike statt, den man mit seinem Fähnli verbringt.

FrüLa Frühlings Lager  Fotos
G Georgstag Der Georgstag ist ein traditioneller Abteilungsanlass und findet im Frühling, meist Anfang Mai, statt. Dieser Tag ist ein ganz besonderer für alle 4. Klässler Kinder, weil sie dann in die zweite Stufe übertreten, das heisst sie werden vom Wölfli oder Bienli zum Pfader oder zur Pfadesse.

Gueti Jagt Büchlein mit wichtigen Tipps und Tricks, das jedes Wölfli auf sich tragen sollte.
H Hajk "hajk Scout & Sport" ist die Material- und Bekleidungsstelle der Pfadibewegung Schweiz. Dort kann man alles kaufen, was es für die Pfadi so braucht: Pfadiunifomen, Abzeichen, Schlaf- und Rucksäcke, Wanderschuhe, TaLa's, LiBü's, Ausbildungsunterlagen und noch viele weitere nützliche Accessoirs. Einfacher geht es jedoch über unsere Materialstelle

Hike engl. für Wanderung. So nennen die Pfadis während den Lagern einen meist 2-tägigen Ausflug mit einer Übernachtung an einem anderen Ort als dem normalen Lagerplatz. Übernachtet wird entweder in Blachenzelten (Biwak) oder bei einem Bauern in der Scheune.

HeLa Herbst Lager

Herold Jährlich erscheint unsere Abteilungszeitschrift Herold mit vielen Berichten, Fotos und Impressionen vom vergangenen Jahr.
J J&S Jugend & Sport
K Klischee

Seit ihrer Gründung durch BiPi im Jahre 1907 hat sich die Pfadi rund um die Welt fortwährend gewandelt und sich dem jeweiligen Kulturverständnis und Zeitgeist angepasst. Leider haben Pfadigruppen auch heute noch mit dem Ruf zu kämpfen, eine paramilitärische Organisation zu sein. Dies hat verschiedene Gründe: Zum einen tragen wir zum Teil einheitliche Pfadihemden (Uniformen) und benutzen Begriffe wie Abteilung (grosse Pfadigruppe), Stamm (Pfadergruppe), Trupp (Pfadessengruppe) oder Übung (Pfadiaktivität/Treffen). Zum anderen ist die Pfadi von einer hierarchischen Struktur durchzogen und wird in Medien nach Vorstellungen aus der Kriegszeit stereotypisiert.
Deshalb ist es für uns umso wichtiger bekannt zu machen, dass heutige Treffen der Pfadi Stärn vo Buebebärg nichts mehr mit Exzerzierübungen zu tun haben und dass wir uns die grösste Mühe geben, veraltete Ausdrücke aus der Welt zu schaffen. Das Tragen eines Pfadihemdes ist jedem/jeder frei gestellt, die T-shirts und Pullover mit Logo bieten eine gute Alternative. Der stufenartige Aufbau unserer Pfadigruppe ermöglicht es uns einen wichtigen Inhalt zu übermitteln, nämlich das schrittweise Heranführen der Jungleiterinnen und Jungleiter an ihre Aufgabe als verantwortungsvolle Leitpersonen.


Kosten Was Spass macht, muss nicht unbedingt viel kosten. Ein Jahr Pfadi- Mitgliedschaft kostet 45.- Franken. Dieser Beitrag dient zur Deckung der Unkosten der regelmässigen Aktivitäten am Samstagnachmittag. Bei einer Teilnahme an einwöchigen Pfadilagern müssen zusätzlich ca. 150.- Lagerbeitrag einkalkuliert werden.

Krawatte In der Pfadi tragen alle eine Krawatte (Foulard). Die Krawatte ist weltweit das Erkennungszeichen Nummer Eins unter den Pfadfindern. Die Krawatte der Abteilung Stärn vo Buebebärg ist eine Kombination aus weiss, blau, rotem Rand und einem Stern.
L Lager Viele spannende Aktivitäten können nur in Lagern durchgeführt werden, weshalb sie immer ein unvergessliches Erlebnis darstellen. Die Bienli und Wölfe reisen meistens einmal im Jahr für eine Woche in ein Lagerhaus, die Pfader und Pfadessen der 2. Stufe führen an Pfingsten und im Sommer (10 bis 14. Tage) ein traditionelles Zeltlager durch. Das Lagerprogramm wird von ausgebildeten Leitern geplant, und durch einen Experten (Coach) von Jugend+Sport geprüft. Die Lagerdaten werden Anfang Jahr bekannt gegeben.
M Meute So nennt man eine Einheit der 1. Stufe. Eine Meute hat zwischen 15 und 30 Mitglieder und ist in Rudel aufgeteilt, die je von einem Rudeler und einem Hilfsrudeler angeführt werden. Der Wölflileiter und 1-2 Hilfswölflileiter sind für die ganze Meute verantwortlich.
O OP Oberpfader Kurs, Kurs für alle Jungvenner welche den 3. Exer ablegen wollen.
P Patere Weiblicher Name von Fähnli

PBS Pfadi Bewegung Schweiz, die Pfadibewegung Schweiz ist 1987 aus der Fusion des Schweizerischen Pfadfinderbundes (SPB) und des Bundes Schweizerischer Pfadfinderinnen (BPS) entstanden. Der SPB wurde 1913 gegründet, der BSP 1919. Sie haben sich zusammengeschlossen, um ihre Kräfte und Ideen zu vereinen und einem wichtigen Wunsch der Mitglieder zu folgen. Alle Bienli, Wölfe, Pfadfinderinnen, Pfadfinder, Cordées, Raider, Ranger und Rover in der Schweiz sind Mitglied der PBS, die ca. 60'000 Mitglieder hat und die grösste Kinder- und Jugendorganisation in der Schweiz ist. Die Alt-Pfadi sind gesamtschweizerisch im Verband "Ehemalige Pfadi Schweiz" zusammengeschlossen.

Pfadiheime Pfadiaktivitäten finden nicht immer am selben Ort statt, wir bewegen uns grundsätzlich innerhalb der ganzen Gemeinde Spiez. Unserer Abteilung stehen zwei Pfadiheime zur Verfügung, die oftmals als Ausgangpunkt für Aktivitäten genutzt werden und uns besonders im Winter einen Schutz vor Wind und Wetter bieten.
Das Pfadiheim Hentschenried kann ausserdem für Lager und diverse Anlässe gemietet werden und ist mit dem ASKA Bus Spiez- Krattigen- Aeschi (Haltestelle Höhe) bequem zu erreichen.
Mehr unter
Pfadiheime

Pfadiname Es ist eine Tradition in der Pfadi, dass jedes Kind einige Zeit nach seinem Eintritt während einer speziell organisierten ?Taufe? seinen Pfadinamen bekommt. Die Leiterinnen und Leiter versuchen hier jeweils, einen möglichst treffenden Namen auszusuchen, für den sich niemand zu schämen braucht.
Baden-Powell, der die Verwendung von besonderen Rufnamen angeregt hat, machte dies in Erinnerung an die treffende Charakterisierkunst der Naturvölker, die unübertroffen sind im finden zutreffender Namen. BiPi wurde zum Beispiel 1895, im Lande der Ashantis, von den Eingeborenen "Kantakye" gerufen. Das heisst "Mann im grossen Hut". Den Eingeborenen vom Stamme der Krobos dageben fiel auf, dass BiPi einen ebenso stolzen, aufrechten Gang zeigte wie eine wilde Taubenart. Sie nannten BiPi wie jene Tauben, nämlich "Larkwei".

PfiLa Pfingst Lager Fotos

PKB Pfadi Kanton Bern, Kantonalverband des Kantons Bern
Q QP Quartals Programm, das Pfadijahr wird in Quartalen organisiert. Jede Stufe bzw. Einheit hat ihr eigenes Programm, welches sich einem bestimmten Thema widmet. Das QP zeigt jeweils alle Daten an denen eine Aktivität stattfindet und wird den Kindern jeweils während den Schulferien zugeschickt, ausserdem kann es auch auf der Homepage eingesehen werden.
R Raider Siehe 3. Stufe  Fotos

Rover Siehe 4. Stufe  Fotos

Rudel So nennt man eine Gruppe von Wölfli innerhalb einer Meute. Ein Rudel wird vom ältesten und erfahrensten Wölfli, dem Rudeler und seinem Hilfsrudeler angeführt. Die Rudel haben je eine Rudelfarbe und jedes Mitglied eines Rudels trägt ein Wölfliabzeichen in der Rudelfarbe an seiner Pfadiuniform.
S Schnee Biwak Biwak während eisigen, aber unvergesslichen Zeiten

SoLa Sommer Lager, findet meistens in den ersten 10-14 Tagen der Sommerferien statt (2. Stufe).Fotos

Stamm Männliche Form von Trupp
T TaLa Taschenlampe, wer bei Nachtaktivitäten keine hat, sieht schwarz.

Trupp So nennt man eine Einheit der 2. Stufe. Ein Trupp hat zwischen 10 und 25 Mitglieder und ist in Pateren aufgeteilt, die je von einer Vennerin und einer Jungvennerin geleitet werden. Die Truppleiterin und 1-2 Hilfsleiterinnen sind für den gesamten Trupp verantwortlich.

Venner Der Venner/die Vennerin ist für das Fähnli/die Patere verantwortlich, er/sie organisiert ca. zwei bis drei Aktivitäten pro Quartal und wird dabei vom Jungvenner/ von der Jungvennerin unterstützt.
V VK Vennerkurs

Vulgo wird mit v/o abgekürzt und steht für "Pfadiname"
W Waben Weibliche Form von Rudel
0-9 1. Stufe (Kinder vom 1. bis 4. Schuljahr)
Die Aktivitäten finden auf dieser Stufe in einer gemischtgeschlechtlichen Gruppe (Wolfsmeute Milawaki) statt. Die Wölfe treffen sich in der Regel an jedem zweiten Samstagnachmittag.

Wölfsmeute Milawaki, Spiez

2. Stufe (Kinder und Jugendliche vom 5. bis 9. Schuljahr)
Die Aktivitäten finden grundsätzlich an jedem Samstagnachmittag statt, wobei es pro Quartal mindestens einen freien Samstag gibt. In Spiez gibt es zwei geschlechtergetrennte Untergruppen (Einheiten).

Trupp Dreispitz Pfadessen, Spiez
Stamm Stärn Pfader, Spiez

3. Stufe Die 3. Stufe ist für die 16-17-jährigen vorgesehen, welche gerade nicht mehr Venner sind, aber noch nicht Stamm-/Truppleiter oder Wölflileiter werden können. Diese werden Raider genannt.

4. Stufe In die 4. Stufe gehören alle aktiven Leiter, aber auch all diejenigen, die nicht mehr so aktiv sind, sich aber einer Rovergruppe angeschlossen haben und sich ab und zu mit ihren ehemaligen Kollegen aus der Pfadizeit wieder treffen oder manchmal als Helfer in Lagern der 1. und 2. Stufe dabei sind.
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 09. Juli 2009 um 18:30 Uhr